Tarifbrowser für Tarif 324

  5  Bildgebende Verfahren
 

Die Taxen gemäss Bildgebende Verfahren werden grundsätzlich zur Konsultationstaxe hinzugeschlagen. Sie sind allein zu verrechnen, wenn keine durch die Konsultationstaxe abgegoltenen Massnahmen erbracht werden.

In den Taxen sind eine radiologische Befundung und eine Bildkopie inbegriffen. Die Aufnahmen müssen technisch und einstellungsmässig einwandfrei sein und das erforderliche Format aufweisen. Sämtliche Filme sind so zu beschriften, dass eine Verwechslung ausgeschlossen ist (Name, Vorname, Geburtsjahr, Seitenbezeichnung und Aufnahmedatum). Der Tarif unterscheidet zwischen ersten Aufnahmen und weiteren Aufnahmen.

Als weitere Aufnahmen gelten solche, die in der gleichen Sitzung bzw. am selben Tag vom gleichen Körperteil in verschiedener Lage, Strahlenrichtung und Härte angefertigt werden. Eine Vergleichs- oder Kontrollaufnahme, die in einer späteren Sitzung bzw. an einem folgenden Tag vorgenommen wird, ist nur dann als erste Aufnahme zu verrechnen, wenn ihre Verschiebung auf später aus medizinischen Gründen indiziert ist.

Die Zuständigkeit für die technische Qualitätssicherung (QS) liegt beim BAG. Die übrigen QS-Massnahmen werden in einem separaten Vertrag zwischen der SCG und den Versicherern gemäss Artikel 5 des Tarifvertrages festgelegt.


 
 5.1 Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule, Lendenwirbelsäule, Becken, Thorax (inkl. Konventionelle Tomographie)
 5.2 Extremitäten